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DANIEL EGGLI

DANIEL EGGLI


Das Werkzeug des Skulpteurs Daniel Eggli ist die Kettensäge. Fasziniert von deren Geschwindigkeit und der beim Sägen entstehenden Dynamik arbeitet er aus einem einzigen Stück Massivholz Figuren heraus, die der Alltagswelt entnommen sind: Businessmänner, Frauen bei der Lektüre, Golfspieler, Taucher und Schwimmer, Jäger auf der Pirsch oder Mädchen, die auf einem Stuhl stehend in die Ferne blicken. Die Motorsäge verhindert, dass der Künstler sich im Detail verliert. Allen Skulpturen gemeinsam sind klare, reduzierte Konturen und das Fehlen jeglicher individueller Züge. Die Gesichter bleiben im Abstrakten verhaftet: „Es dreht sich bei meinen Arbeiten nie um bestimmte Personen, die dargestellt werden, sondern um die Figur als solche, die als Sinnbild oder Symbol stellvertretend daherkommt für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen“ (Daniel Eggli 2016).

Der 1972 in Rohrschach, Kanton St. Gallen, geborene Daniel Eggli studierte an der Zürcher Hochschule für Künste (ZHdK). Seit 2001 ist er als freischaffender Künstler tätig und mit seinen Skulpturen regelmässig in Ausstellungen und auf Kunstmessen im In- und Ausland präsent. Eggli arbeitet seit 2002 als Dozent an der Scuola di Scultura di Peccia (Kanton Tessin). Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er den Förderpreis der ZHdK 2001 und der Perincioli- Stiftung 2006.



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